Digitales Lernen: Ja! Volldigital nein!

Digitales Lernen: Ja! Volldigital nein!

Innovation der beruflichen Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung ist im Umbruch. Manche sprechen vom Ende, andere vom Erbe der Kreidezeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die eo ipso personal- und organisationsentwicklung GmbH hat ihr Lehrgangsangebot digital erweitert. Individualisierte Online-Teilnahme ist möglich. Welche Vorteile bringt das „Digital Learning (DL)“? Wo sind die Grenzen?  

Was ist digitales Lehren und Lernen?

Digitales Lehren und Lernen (DLL) soll hier verstanden werden als die Nutzung elektronischer Speichermedien, Intranet- und Internet-Verbindungen mit lokalen Endgeräten wie Smartphone, Tablet und PC mit dem Ziel, Lehren und Lernen effektiver, effizienter, persönlicher, zeit- und raum-unabhängiger zu gestalten. DL erfordert die Fähigkeit zur Nutzung digitaler Medien als Intermediationshilfen zwischen Lehrenden und Lernenden sowie Lerninhalten und Lernorganisation.

Digitales Lernen (DL) bezieht sich ganz wesentlich auf das „Wie“ des Lehrens und Lernens. Digitales Lernen ist als methodische Erweiterung des traditionalen Lernens zu verstehen.

Digitales Lehren und Lernen (DLL) ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

  1. Lehrende und Lernende verfügen über die erforderliche Befähigung zum Umgang mit digitalen Lernarrangements und digitalen Lerntechnologien.
  2. Lehrenden und Lernenden steht das erforderliche digitale Equipment zur Verfügung (Endgeräte, Internetverbindung, Server und Plattformen).
  3. Die Lerninhalte sind auf ihre digitale Vermittelbarkeit geprüft.
  4. Datenschutz und der Schutz der digital vermittelten Inhalte (Content-Schutz) sind gewährleistet.
  5. Die Überprüfung von Kosten- und Nutzen ist erfolgt.
  6. Die Akzeptanz für DLL ist gegeben.
  7. Die Anschlussfähigkeit von digitalem und traditionellem Lernen ist gewährleistet.
Wie wird digitales Lehren und Lernen realisiert?

Digitales Lehren und Lernen (DLL) erfolgt, indem zwischen den Lehrenden und den Lernenden eine digitale Instanz eingeschaltet wird. Diese digitale Instanz kann das traditionale Training ergänzen (Blended Learning) oder ersetzen (Chatbots). Die Lerninhalte werden den Lernenden als programmierter Content entweder vom Lehrenden (PE-Bereich, Trainingsinstitut oder Internet) angeboten. Die technischen Details zu Zugang, Nutzung, Lernerfolgskontrolle, Berechtigungen, Datenschutz und Kosten werden dem Lernenden mitgeteilt. Es kann vorgesehen sein, dass dem Lehrenden eine Kontrollmöglichkeit z. B. über die Nutzungszeit eingeräumt wird.  Wird DLL als Blended Learning (Kombination von Präsenz-Lernen und Online-Lernen) eingesetzt, dann ist es Aufgabe des Lehrenden, die Lerninhalte zu bestimmen, die als Präsenzmodule und als Onlinemodule angeboten werden. Die Art des Inhaltes (generisch oder spezifisch), die Tauglichkeit für eine Programmierung, die Lerngewohnheiten der Lehrenden und Lernenden und natürlich das Equipment entscheiden neben den Kosten über die Mischung von präsenz- und online-Anteilen. Die Wahl zwischen online-Lernen und Präsenzlernen kann vom Veranstalter vorgegeben werden oder als freie Wahlentscheidung des Lernenden erfolgen.

Welche Form des digitalen Lehrens und Lernens praktiziert eo ipso?

Die eo ipso personal- und organisationsberatung GmbH hat sich für eine Mischform entschieden. „Blended Training“ bietet deshalb den höchsten Lernertrag, weil „sinnlich Begabte“, die einen Lernstoff „be-greifen“ wollen und „intellektuell Begabte“, die einen Lernstoff nur „be-denken“ wollen, gleichermaßen bedacht werden.

  1. Zeitliche und räumliche Variation der Teilnahme
    Die eo ipso-Lehrgänge können online oder real besucht werden. Zwei Beispiele: Ein Teilnehmer hört im Radio, dass sein Weg zum eo ipso Trainingszentrum durch einen Stau blockiert ist. Er entscheidet sich spontan für eine online-Teilnahme. Eine Teilnehmerin weiß, dass sie urlaubsbedingt oder durch eine Dienstreise zwei Wochen nicht an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen kann. Sie schaltet sich aus dem Hotel oder der Ferienwohnung in die Präsenzveranstaltung ein.  Online ist eine „vollwertige“ Teilnahme gesichert, weil eine vollwertige Kommunikation mit dem Trainer und den Kolleginnen und Kollegen möglich ist.
  2. E-Learning-Module als subsidiäre Lernangebote
    E-Learning-Module bieten zeitliche und räumliche Flexibilität, sind an das individuelle Lernverhalten und Lerntempo anpassbar und bieten die Möglichkeit, den individuellen Lernfortschritt einzuschätzen. E-Learning-Module werden als Multiple Choice Form und als Fallstudien praktiziert. Der Anschluss an die Präsenzveranstaltungen ist durch Nachbesprechungen im Plenum gesichert.
  3. Content-Konserven als Back-up Angebot
    Aufzeichnungen von Veranstaltungen bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zum Selbststudium und zur Nachbereitung von Lerninhalten. Als Content-Konserven stellt eo ipso relativ generische Kernaspekte der unterschiedlichen Themengebiete online zur Verfügung. Mit zeitlicher und räumlicher Unabhängigkeit kann so individuell gelernt werden. Tutor-Sessions sichern die Möglichkeit der Rückfrage und der Diskussion von Themen ebenso wie das Präsenztraining
  4. Open Space Angebote als thematisches Additivum
    Als Ergänzung sowohl des online-Trainings als auch des Präsenztrainings stellt eo ipso online Artikel, Hinweise,  Aufsätze und Vorträge zur Verfügung. Die Inanspruchnahme (Klicks) der Open Space-Literatur ist erfreulich. Mit der Bereitstellung spezieller Leseangebote werden der Themenbezug zu den Veranstaltungen, die wissenschaftliche Fundierung und die Aktualität der Themenbehandlung in der betrieblichen  Praxis bedient.
Welche Erfahrungen hat eo ipso gemacht?

Als erste Erfahrung gilt: Blended Learning ist die beste Form der Vermittlung von Wissen und Können. Mit Blended Learning wird dem Wunsch nach personalisiertem Lernen am besten Rechnung getragen. Aktualität der Lehrgangsinhalte und Diskussion der Vor- und Nachteile, der Auswirkungen von Sachverhalten und politischen Themen gedeiht im physischen Dialog am besten (Situationsspezifisches Lernen). Die Intermediation durch Computer und Internet kann das Bedürfnis nach sozialem, partnerschaftlichem Lernen nicht ersetzen (Soziales Lernen). Online-Lernen erhöht die Flexibilität und die personale Selbstbestimmung im Lernen (eigenverantwortliches Lernen). Trainer müssen befähigt sein, zwischen den Rollen als Wissensvermittler, online-Consultant und Sozialpartner der Lernenden flexibel zu wechseln. Social Media sind zum festen Bestandteil der Aus- und Weiterbildung geworden. Künstliche Intelligenz und die Gestaltung von Lehren und Lernen als „Augmented Learning Reality“ von realem Präsenzlernen und virtuellem Distanzlernen sind unsere Aufgaben als Anbieter fortschrittlicher Lernformate.

2019-09-30T11:13:09+00:00 30.9.2019|
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